Hermann Friedrich Knothe

Prof. Hermann Friedrich Knothe (1821 - 1903)

Eine Würdigung anläßlich seines 100. Todestages am 8. Februar 2003

Die nachfolgenden Informationen wurden von Herrn Tilo Böhmer aus Ostritz zur Verfügung gestellt. Sie sind hier in verkürzter Form wider gegeben. Den vollständigen Artikel können Sie beim Webmaster anfordern oder im Hirschfelder Kurier vom Februar 2003 nachlesen.

  • Hermann Friedrich Knothe erblickte am 9.10.1821 im Hirschfelder Diakonatshaus das Licht der Welt.

  • Nach dem Besuch des Gymnasiums in Zittau studierte er in Leipzig Theologie und bestand 1843 sein Examen.
  • Der Rechtsstreit zwischen Hirschfelde und Zittau um die Bezeichnung "Städchen" für Hirschfelde, anstelle des von Zittau gewollten "Flecken" weckten sein Interesse an der Geschichte seiner Heimat. So begann er 1846 damit, gestützt auf die Vorarbeiten seines Vaters, zu forschen und schrieb zwei Aufsätze über die Johanniterkommende und das älteste Schöppenbuch von Hirschfelde im "Neuen Lausitzschen Magazin".
  • 1851 erschien seine "Geschichte des Flecken Hirschfelde", der bis heute einzigen Chronik des Ortes, gefolgt von der "Geschichte von Rhonau, Rosenthal und Scharre" im jahr 1857 und 1861 der "Geschichte von Schlegel und Burkersdorf".
  • Knothe hatte 1851 promoviert und erhielt 1855 eine Anstellung als Lehrer in Zittau
  • 1861 erhielt er vom Kriegsministerium eine Berufung zum Professor und eine damit verbundene Anstellung in Dresden. Er mußte somit seine Oberlausitzer Heimat verlassen, der aber weiterin sein Kopf und Herz gehörten. Im "Archiv für Sächsische Geschichte" und dem "Neuen Lausitzschen Magazin" erschienen bis zu seinem Tod regelmäßig Artikel von ihm über die Oberlausitz.
  •  1879 wird Hermann Friedrich Knothe zum Ehrenmitglied der Oberlausitzschen Gesellschaft der Wissenschaften" ernannt und es erscheint seine Publikation "Geschichte des Oberlausitzer Adels und seiner Güter bis zum 30jährigen Kriege".
  • Die ihm angebotene Stelle als Direktor des Königlich Sächsischen Hauptstaatsarchivs in Dresden lehnt er ab, um seine ganze Kraft der Erforschung der Oberlausitzer Geschichte widmen zu können.

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Impressum

  • 1874 und 1880 erhält er hohe sächsische Orden und wird 1901 zum Geheimen Hofrat ernannt.

  • Herr Knothe starb 82jährig am 8. februar 1903 in Dresden. Seinen schriftlichen Nachlaß schenkte er der Zittauer Ratsbibliothek, deren nachfolger Christian-Weise-Bibliothek ihn noch heute bewahrt.

Vom Ostritzer Antiquariat werden anläßlich des 100 Todestages von Hermann Knothe folgende Reprints in geringer Stückzahl aufgelegt:

- Geschichte von Hirschfelde (EUR 9,50)
- Geschichte von Rhonau, Rosenthal und Scharre (EUR 6,-)
- Geschichte von Schlegel und Burkersdorf (EUR 7,50)

Bestellformulare gibt es in der Gemeindeverwaltung Hirschfelde, bei Ernst Böhmer in Dittelsdorf und in Ostritz im Antiquariat und in der Stadt-Apotheke.