Schlegel
Übersicht

Schlegel gehörte seit 2005 zur Gemeinde Hirschfelde und ist somit nun auch ein Teil der Stadt Zittau. Das Dorf gehört zu den sehr früh beurkundeten Orten des Gebietes, da bereits am 18.12.1287 Johann von Michelsberg auf seine Rechte am Ort zugunsten von Marienthal verzichtete. Damit wurde der Ort Eigentum des Klosters und verblieb in dessen Besitz bis Mitte des 19. Jahrhunderts. [1]

Die früheren Schreibweisen des Ortes wie Slekel (1287) und Slegil (1334) deuten im althochdeutschen auf ein Werkzeug zum Schlagen hin = slegil und weisen auf einen kleinen Schlag oder eine Rodung. [1]

Während die bäuerliche Bevölkerung früher vorwiegend Land- und Gartenbau betrieb, war die Leinweberei der Hauptverdienst der übrigen Bevölkerung. Mit dem Aufbau der Fabriken in Hirschfelde und Ostritz arbeiteten auch viele Einwohner in der Industrie. [1]

Im Jahr 1950 wurde das Örtchen Burkersdorf nach Schlegel eingemeindet, ein vermutlich im 13. Jahrhundert durch einen Locator Burkhard angesetztes Waldhufendorf. Hier hatte im 14. bis 16. Jahrhundert die Johanniter-Kommende in Hirschfelde großen Einfluß auf die Besitzverhältnisse im Ort. 1844-1845 erhielt die heutige Kirche im Ort Ihre Gestalt.

Mehr Informationen über Schlegel-Burkersdorf finden Sie auf folgender Web-Site:
http://www.schlegel-burkersdorf.de

Literatur:
[1] Die Südöstliche Oberlausitz mit Zittau und dem Zittauer Gebirge, Akademie-Verlag Berlin, 1971

Hirschfelde
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Schlegel

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