Die "Hirschfelder Hymne" 

Im Jahr 1952 schuf Hans Kühn ein Lied, welches das Lebensgefühl im Ort zu seiner industriellen Blütezeit sehr gut widerspiegelt. 
Vielen Dank Herrn Rammelt für das Zurverfügungstellen der Dokumente.

Ich lieb meine Heemt (erschte Strufe)

An äußerstn Zippel voa unsern Sachsn,
wu Essen wie Beeme zun Himmel wachsen.
do liegt mei Hirschfelde, do is meine Heemt.
Do wird fleis’ch gewirkt, gespunn’ und gekämmt,
Braunkohle gegroabn, Briketts gemacht.
do schoaffn vill Hände, ba Tag und ba Nacht.
Do wird Strom erzeugt und Koarbid gebrannt,
Do hoat meine Mutter’s Wirken gelarnt.

Ich lieb meine Heemt, ich lieb mei Hirschfelde,
wu doas huhe Lied voa dr Oarbeit klingt.
Wu unner dr Linden schoattch’n Zelte
de Rührbütte eebsch schun plätschert und rinnt.

Wu ringsim wogende Kurnfelder stiehn,
aus der Ferne dir winkt des Neißetoals Grün.

Wie ufft hoa’ch a dr Fremde voa dir schunn getreemt,
Ich konnt’ch ne vergassn, diech meine Heemt.

Ich liebe meine Heimat (1. Strophe)

Im äußersten Zipfel von unserem Sachsen,
wo die Essen wie Bäume in den Himmel rein wachsen.
Da ist mein Hirschfelde, da ist meine Heimat.
Da wird fleißig gewirkt, gesponnen und gekämmt,
Braunkohle gegraben, Briketts gemacht.
Da schaffen viele Hände, bei Tag und bei Nacht.
Da wird Strom erzeugt und Karbid gebrannt.
Da hat meine Mutter das Wirken gelernt.

Ich liebe meine Heimat, ich liebe mein Hirschfelde,
wo das hohe Lied von der Arbeit klingt.
Wo unter der Linden schattigem Zelt
die Rührbütte ewig schon plätschert und rinnt.

Wo ringsum wogende Kornfelder stehen
und aus der Ferne winkt des Neißetals Grün.

Wie oft habe ich in der Fremde von Dir schon geträumt.
Ich kann Dich nicht vergessen, Dich meine Heimat.

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